Saarland (Frankreich und Luxemburg)

Nach einer guten Nacht trafen wir uns heute morgen um halb 9 zum Frühstück. Alle waren gut drauf, das Wetter sah nicht so schlecht aus und nachdem wir uns ausreichend gestärkt hatten, konnte es auch schon losgehen. Nach ca. 100 Metern dann der erste Stop: Bastis Moped springt nicht an… Der alten Lady ist die feuchte Nacht draußen wohl nicht gut bekommen. Nachdem das Anschieben nicht half, fand sich noch ein hilfsbereiter Hotelgast mit Überbrückungskabel, mit dessen Hilfe das Moped wieder zum Leben erweckt wurde.. Nun konnte die Tour wirklich beginnen.

Ralf hatte eine schöne Tour Richtung Luxemburg ausgearbeitet, die sich auch ein bisschen nach der Wettervorhersage richtete. So konnten wir die meiste Zeit bei schönem Wetter fahren, aber halt nur die meiste Zeit 😉

Zuerst ging es Richtung Frankreich und ich fand es irgendwie bemerkenswert, wie direkt nach dem Überqueren der Grenze auf einmal alles so „französisch“ war. Die kleinen Bauerndörfer haben ihren ganz eigenen, rustikalen Charme, schwierig zu beschreiben… Da wir aufgrund der Geschwindigkeitsbeschränkungen etwas ruhiger unterwegs waren, konnte ich das so richtig genießen. Hier ein paar Schafe im Hof, dort etliche Bienenstöcke, Sonnenblumenfelder, sehr gepflegte Häuser, dann wieder recht in die Jahre gekommene Höfe… Heute musste ich ja nur mitfahren und mir keine Gedanken über die Route machen… Dann ging es weiter nach Luxemburg über sehr schöne Strecken, bis wir im Städtchen Vianden Station machten.

Hier trafen wir dann auch meinen guten Freund Matze, der dann die nächsten Tage mit uns zusammen fährt. Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns dann für das ‚petit restaurant‘ und das war eine gute Entscheidung.

Pizza Marianné

Während wir es uns gut gehen ließen, regnete es, wie vorhergesagt. Aber als wir mit dem Essen fertig und zur Weiterfahrt bereit waren, schien schon wieder die Sonne. Das nenne ich mal perfekt geplant!

Nun nochmal aufgesessen für die letzten 100 Kilometer über wirklich schöne Strecken, sowohl auf kleinen Straßen durch den Wald als auch auf weiten Schwüngen durch offene Landschaften mit viel Ausblick. Und das alles trocken bis zur Rückkehr im Hotel. Hier dürfen die Mopeds heute nacht auch unter Dach stehen.

Alles in allem waren wir dann heute fast 9 Stunden unterwegs, sind bei einer tollen Tour fast trocken geblieben und hatten (schon wieder) eine Menge Spaß. Nach dem guten Abendessen im Hotel, einigen Getränken und etlichen alten und neuen Geschichten wurde es dann Zeit fürs Bett. Morgen geht’s weiter…


Wer keinen Artikel verpassen möchte, kann sich eine Benachrichtigung per Mail schicken lassen. Dazu bitte auf der Kontaktseite abonnieren oder den RSS-Feed nutzen. Und den Blog gerne weiterempfehlen.

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert