Heute morgen um 9 Uhr habe ich dann Teil 2 der Anreise in Angriff genommen. Aufgrund der Wettervorhersage bin ich schon früh aufgestanden, um möglichst vor dem angekündigten Regen einige Kilometer im Trockenen zu fahren. Trotzdem wurde in Ruhe gefrühstückt. Ich war der Einzige im Frühstücksraum, alle anderen Gäste waren wohl schon vorher zum ‚Balve Optimum‚ aufgebrochen. Nicht so meins, aber anderes Thema…
Es ging also los, immer mit einem Auge in den Himmel blickend. Die Kurviger-App hatte mir eine Tour Richtung Saarland gebaut, die sich wirklich sehen lassen kann. Ich hatte heute ein Menge Spaß, zumal Petrus sich gnädig zeigte und ich bis ca. 50 km vor meinem Etappenziel trocken blieb. Die Tour war einfach toll. Jede Menge kleine Straßen mit jeder Menge Kurven, Berg rauf und Berg runter, durch den Westerwald bis an den Rhein, wo ich mit der Loreley-Fähre übersetzte.

Ich hatte mal wieder den Verdacht, es wäre eine Zombie-Apokalypse ausgebrochen und mir hätte keiner Bescheid gesagt, weil ich auf meiner Tour so gut wie keinem Menschen begegnet bin. Dann fiel mir ein: Es ist ja Feiertag! So hatte ich richtig viel Spaß, an einer Stelle hab ich wohl etwas viel Schräglage gehabt… 😉

Beim alten Hangar am Flugplatz Hahn, der so ein wenig ‚Lost Place‘-Charakter hat, hielt ich kurz an, um dieses Foto zu schießen:

als eine Gruppe Mopedfahrer vorbeifuhr. Als sie mich sahen, fingen einige an zu winken und zu hupen. Dann machten sie Halt und da erkannte ich die Truppe, mit der ich mich in Merzig treffen wollte. Hätten wir das verabredet, hätte das garantiert nicht funktioniert 😉 . Nach einem kurzen Hallo fuhren wir dann zu acht weiter. Und dann kam es wie erwartet… Zum Glück konnten wir unsere Regenkombis noch rechtzeitig an einer Tankstelle anziehen, bevor der große Regen einsetzte. Nun war das Fahren kein toller Spaß mehr, zum Glück war es aber auch nicht mehr so weit zum Hotel. Positiv: Meine Regenbekleidung ist wasserdicht, das ist jetzt mal sicher… Am Hotel Laux angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, machten uns kurz frisch und trafen uns dann zum Essen, Trinken und: „Geschichten erzählen“! Im Saarland heißt es übrigens: Hauptsach gudd gess! Und das haben wir…

So saßen wir noch einige Zeit beisammen, bis sich alle nach und nach Richtung Bett aufmachten. Pläne für die morgige Tour sind auch gemacht, mal sehen, was der Wettergott dazu meint…
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Das war ja ein recht bunter, überwiegend guter zweite Tag. Für heute wünsche ich euch einen gnädigen Wettergott und gute Fahrt.