Saarland

Und schon ist das lange Wochenende fast wieder vorbei, heute morgen starteten wir zur letzten Runde im Saarland.

Ralf hatte eine feine Rundtour für uns vorbereitet.

Nach dem Frühstück machten wir uns bei Sonnenschein auf den Weg durchs schöne Saarland. Und es war wirklich schön. Eine tolle Strecke durch die hügelige Landschaft, auf der wir sehr entspannt cruisen konnten. Lange, lockere Kurven, tolle Weitsicht und so gut wie kein Verkehr. Herrlich! So verging die Zeit bis zum Mittag wie im Flug. Bis auf einmal die Hälfte unserer Truppe aus dem Rückspiegel verschwunden war. Wie immer, halten wir dann an und warten erst mal eine Zeit. Dann kam aber schon der Anruf auf dem Handy, Bastis Harley ist liegen geblieben, ein Schaden an der vorderen Achse. Also erstmal wieder umgedreht, um zu schauen, was man machen kann. Als wir unsere Mitfahrer wiederfanden, wurde schon fleißig geschraubt.

Micha fuhr dann noch zum nächsten Baumarkt, um ein paar Muttern und Unterlegscheiben zu organisieren, damit wir die Achse evtl. ordentlich fixieren können und das Moped wieder fahrtüchtig ist. Das schien auch ganz gut zu funktionieren, eine kurze Probefahrt auf dem Parkplatz verlief ganz gut.

Also konnte es ja weitergehen. Nach kurzer Zeit stellte sich aber heraus, dass die Reparatur nicht erfolgreich und eine Weiterfahrt leider nicht mehr möglich war. Blieb also nur noch die Option, den ADAC zu rufen, um das Moped in eine Werkstatt zu bringen und für Basti einen Leihwagen zu organisieren. Blöd alles… Glück im Unglück, dass wir direkt vor einem italienischen Restaurant liegen geblieben sind, so konnten wir die Wartezeit auf den ADAC mit einem guten Essen verkürzen.

Nachdem Basti und Moped verladen waren, setzten wir unsere Tour fort. Auf die schönen Landstraßen folgte jetzt ein Abschnitt, bei dem sich ein kleines Dorf an das nächste reihte, so dass wir gefühlt die ganze Zeit durch eine Ortschaft bummelten. Das (oder das gute Mittagessen) machte zumindest mir zu schaffen und Müdigkeit machte das Fahren anstrengend. Also wurde es Zeit für eine kurze Kaffeepause. Danach ging es gleich schon viel besser, der Rest der Etappe führte uns wieder über Land mit vielen Kurven. Zu guter Letzt drohte uns dann noch etwas Ungemach, wir schafften es aber noch rechtzeitig in die Garage und saßen schon beim Einlaufbier auf der überdachten Terrasse, als es anfing zu regnen. Alles richtig gemacht.

Vielen Dank von uns allen an Ralf, der die diesjährige Tour organisiert hat und uns 2 Tage durch „sein“ Saarland geführt hat! Nach dem Essen begann bei einigen kühlen Getränken bereits die Planung fürs nächste Jahr, ein Ziel wurde schon auserkoren.

Tja, das war’s schon wieder, morgen früh geht’s dann zurück (oder noch weiter?)…


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Comments

  1. Ulla says:

    Gute Rückreise, lieber Christian, und danke für deine Berichte, wie immer sehr interessant und gut geschrieben.

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