Heute morgen sind wir schon um 9 Uhr gestartet, weil die Wettervorhersage ab 13 Uhr nichts Gutes erwarten ließ. Achim hatte dafür extra eine relativ kurze Tour (180 km) gebaut, damit wir noch eine Runde fahren können und mit etwas Glück vor dem Regen wieder zurück sind.


Es ließ sich auch sehr gut an, eine schöne Fahrerei, wie schon in den letzten Tagen. Zwischen den kurvigen Passagen, passierten wir immer wieder eins von den kleinen französischen Dörfern, in denen es immer was zu schauen gibt. Die Palette reichte von liebevoll gepflegten, alten Häusern bis hin zu verfallenen Gebäuden. Dazwischen mal ein großes Grundstück, bei dem das große, schmiedeeiserne Tor mit einer dicken Kette und einem Schloß gesichert war, die hohen Mauern und undurchdringliches Dickicht verwehrten jeden Blick ins Innere. Erinnert mich an Geschichten wie ‚Der geheime Garten‘. Und schon wieder raus aus dem Dorf und ab ins Kurvengetümmel, mal durch den Wald, mal durch Weinberge. Dann wieder hoch auf einen Pass mit toller Aussicht. Der Himmel sah heute allerdings meistens sehr dramatisch aus, im letzten Drittel der Tour musste ich dann doch den Regenkombi anziehen und auf dem letzten Stück bekamen wir noch unsere Portion Regen ab. Trotzdem hat die Route viel Spaß gemacht, danke an unseren Tourguide!
Zurück im Hotel verzogen wir uns erstmal auf die Zimmer, um die nassen Klamotten los zu werden und unter die heiße Dusche zu springen. Um die Wartezeit bis zur Öffnung der Bar zu überbrücken, machten Matze und ich einen kleinen Spaziergang zur Moselquelle, die hier in Bussang entspringt und nach 550 km bei Koblenz in den Rhein mündet.

Nach einem kleinen Nickerchen trafen wir uns zum Einlaufbier, ein paar Snacks und einigen Runden Poolbillard, um uns die Zeit bis zum Abendessen zu vertreiben. Wir wurden wieder gut versorgt, und hatten viel Spaß bei alten und neuen Geschichten, bis wir uns dann ins Bett verabschiedeten. Morgen treten wir leider schon den ersten Teil unserer Rückreise an. Ich kann unser Hotel jedem wärmstens empfehlen, der Mopedurlaub in den Vogesen plant. Daisy und Julien haben ein wirklich authentisches Motorradhotel, mit vielen, kleinen Details liebevoll eingerichtet. Ich find’s toll und komme bestimmt nochmal wieder.









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Beneidenswert, wie gut ihr es dort getroffen habt. Eine wunderschöne Urlaubsgeschichte. Gute letzte Tage!