Vogesen

Gestern und heute gab es nicht mehr viel zu erzählen…

Gestern morgen waren die Aussichten aus dem Hotelfenster sehr trübe, es nieselte leicht aus der geschlossenen Wolkendecke. Da das Hotel kein Frühstück anbieten konnte, mussten wir mit einem Gutschein zur gegenüberliegenden Jugendherberge, die uns mit einem Frühstück versorgten, dass doch sehr auf jüngere Gäste ausgerichtet war. Aber nicht schlimm, wir haben auch für uns was zum Essen gefunden und die Atmosphäre war „sehr lebhaft“. Dann musste ich mich notgedrungen in mein Regenzeug zwängen und wir starteten Richtung Frankfurt. Achim hatte eine wirklich schöne Tour ausgesucht, die wir leider aufgrund der nassen Straße und der schlechten Sicht nicht voll auskosten konnten. Die Fahrt hat trotzdem Spaß gemacht, Durchhalten war angesagt. So machten wir nur wenige Pausen und erreichten unser Ziel schon am frühen Nachmittag. Zum Abendessen ließen wir es uns mit Pasta vom Italiener und Bier aus Bayern gut gehen, dann war es Zeit für’s Bett. Der nächste Tag wird anstrengend.

Ich, als Nordlicht, muss ja meist noch eine letzte Etappe bewältigen und die stand mir heute bevor. Ich fand es schon sehr erfreulich, dass ich vom Sonnenschein geweckt wurde. Also raus aus den Federn und meine Sachen gepackt. Matze holte noch Brötchen zum Frühstück, dann hieß es: Goodbye, bis zur nächsten Tour…

Um 9:30 Uhr ging es los. Ich machte nur die nötigsten Stopps zum Tanken und für einen Kaffee, war um 18:00 Uhr nach 480 km wieder zu Hause und hatte keinen Tropfen Regen abbekommen. Ein guter Abschluss!

Es war, mal wieder, eine tolle Tour. Danke an alle, die dabei waren, für jede Menge Spaß, Gelächter, dumme Sprüche, kleine Peinlichkeiten und viele tolle Kilometer zusammen. Danke an Achim für die Organisation und den Tourguide! Danke an die Blog-Leser, die uns gefolgt sind, ich hoffe, es hat euch ein wenig gefallen. Und das Wichtigste: Alle sind wieder heil zu Hause angekommen!

Gefahrene Kilometer: 3191.

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Comments

  1. Ulla says:

    Und ob es mir gefallen hat – jeden Morgen ein highlight! Was für eine Leistung – 3.191 Kilometer. Chapeau!
    Wann legt ihr wieder los?

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